Flüchtlingsintegrationsmaßnahme

In den vergangenen Jahren ist eine große Zahl von Menschen nach Deutschland gekommen, um Schutz vor Verfolgung und Gewalt zu suchen und einen Asylantrag zu stellen. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass Menschen zu uns kommen werden, um hier vorübergehend oder dauerhaft zu leben und Teil unserer Geselschaft zu werden.

Von der Einreise bis zur Entscheidung über die Anerkennung vergehen oft Monate. Diese Wartezeit, die oftmals in einer Erstaufnahmeeinrichtung oder anderen Sammelunterkünften verbracht wird, soll durch eine sinnvolle und gemeinwohlorientierte Beschäftigung überbrückt werden. Flüchtlinge sollen mittels niedrigschwelliger Angebote in Arbeitsgelegenheiten an den Arbeitsmarkt herangeführt werden.

Dabei können die Teilnehmenden die Grundregeln des gesellschaftlichen Lebens in unserem Land kennenlernen und auch Sprachkenntnisse erwerben. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zum Gemeinwohl. Darüber hinaus können die in den Arbeitsgelegenheiten gewonnenen Erkenntnisse über die Fähigkeiten und Kenntnisse der Teilnehmenden später für weiterführende Maßnahmen zur Integration beziehungsweise Arbeitsförderung genutzt werden.

Das Projekt „FIM – Flüchtlingsintegrationsmaßnahme“  verfolgt das Ziel der beruflichen und sozialen Integration der Asylbewerber durch:

  • Feststellung von Fähigkeiten/Kenntnissen als Grundlage für weitere Integrationsmaßnahmen
  • Erleichterung der Eingliederung in den Arbeitsmarkt
  • Entwicklung einer realistischen beruflichen Perspektive
  • Vermittlung von beruflicher und sozialer Handlungskompetenz
  • Stabilisierung der Persönlichkeit

Die angebotenen Zusatzjobs liegen im öffentlichen Interesse, weil sie Asylbewerber bei der Aufnahme einer Beschäftigung oder einer Ausbildung unterstützen. Durch die Zusatzjobs mit praktischen Qualifizierungseinheiten werden Menschen bei der Erweiterung individueller Qualifikationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten unterstützt. So werden die beschäftigten Personen für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gefördert.

Das Projekt "Flüchtlingsintegrationsmaßnahme" der AliBi - Eifelservice gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit & Qualifizierung mbH wird finanziert aus Mitteln der Agentur für Arbeit Trier https://www.arbeitsagentur.de .

Kontakt

Ansprechpartner/-in

 

Petra Wirtz-Köhler

(06561 - 69 42 -23)

 

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